Samstag, 19. September 2015

Fast 4 Jahre ... ein Fazit

Dies soll keine Predigt eines Moralapostel über das Thema Ernährung werden. Ich möchte nur mal meine Erfahrungen der letzten 4 Jahre ohne Schweinefleisch niederschreiben.

Nun muss ich dazu sagen, dass ich auch mit Schilddrüsenproblemen gebeutelt bin / war. Dies habe ich aber vor 10 Jahren, nach endlosen Ärztemarathons, vielem lesen über dieses Thema usw, in den Griff bekommen.

Aber zurück zum Schwein:

vor 4 Jahren hatte ich rheumatische Beschwerden in den Fingergelenken, was beim Stricken hinderlich und schmerzhaft war. Klar führte ich es aufs Kampfstricken zu dieser Zeit zurück. Aber Ohne gehts ja nun wirklich nicht. Mit Schmerzmitteln kommt man wenigstens jeden Tag ein paar Runden weiter.
Zu dieser Zeit war meine Schokihälfte zu Hause und übernahm den Küchendienst. Es gibt nichts schöneres als von der Arbeit nach Hause zu kommen und das Essen steht fertig gekocht aufm Tisch.

Eines Tages fragte er mich dann: "Na ... wie gehts überhaupt deinen Fingern ?" ".... hmmm; jetzt wo du es sagst, ich hab seit ner Woche keine Schmerzmittel mehr genommen und meinen _Ring bekomme ich auch wieder vom Finger" ...." aha; dann hast du auch nicht gemerkt, dass du seit 14 Tagen kein Schweinefleisch mehr gegessen hast; oder ?" ... "....ööhhmm nöööö"....

Tzja, wenn man weiß worauf man gucken muss, beobachtet man (Frau) ja auch.
Ein paar Tage später war ich dann dran mit Kochen. Ok, Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln ... hmmm, lecker. Aber nicht für mich. Ich habe gewürgt, weil ich dachte, der Speck wäre ranzig. Voll eklig. Meine Männer kamen nach Hause und schaufelten sich die Bratkartoffeln rein wie doof. Auf meine Frage, ob die Bratkartoffeln denn nicht eklig schmecken meinten beide: Nö, keine Ahnung was du hast. Die sind echt lecker.
Grinsend meinte meine Schokihälfte: "Na; meinste nicht, dass du jetzt ein Problem mit Schwein hast?"

So habe ich dann Nach und Nach meine komplette Ernährung umgestellt. Ich habe Schwein nie verteufelt oder so. Es war nur innerhalb kürzester Zeit so, dass ich es nicht mehr riechen, geschweige essen konnte.
Das nächste Phänomen war, dass ich im Laufe der Zeit keine Probleme mehr mit irgendwelchen Gelenken hatte. Weder Knie, Finger oder Ellenbogen. Auch meine ständigen Verspannungen im Schulter- Nackenbereich waren irgendwie besser.

Über die Zeit hat sich dann unser ganzer Haushalt auf "Schweinefrei" umgestellt, weil es einfach zu aufwändig war 2-fach zu kochen, so dass Schoki auch nur noch Schweinefrei isst. Und während dieser ganzen Umstellerei haben wir auch irgendwann keine Fertigprodukte, Tütensuppen, Soßenpulver oder ähnliches Zeugs mehr im Haushalt gehabt. Hat sich halt irgendwie so ergeben.

Im letzten Jahr zu Besuch bei meinen Schwiegereltern: "Kinder, wir grillen heute"
Sie wussten, dass ich kein Schwein mag und haben für mich Pute besorgt. Fand ich super rücksichtsvoll. Während der Vorbereitungen haben wir geholfen. Mein Mann hat das würzen der Kammscheiben usw übernommen. Ich schaute ihm über die Schulter und fragte ganz leise, ob das Fleisch denn verdorben sei weil es unerträglich stinkt. Er meinte, dass er das auch so empfindet.  Wir haben dann nix gesagt. Aber allen anderen Gästen hats geschmeckt und somit war wohl unsere "Abstinenz" besiegelt.

Bei allen Verständnis was meine Schwiegereltern haben, haben sie den Zusammenhang aber nicht erkannt. Als wir wieder zu Besuch waren verkündete meine Schwiegermama: Ich kaufe Wurst und Fleisch nur noch beim Bauern. Das bekommt man nur wenn er schlachtet und die Schweine sind wirklich gesund. Ich hab euch ne Fleischwurst mitgebracht. Die könnt ihr ruhig essen, da ist nix schädliches drin. Ähm; wir haben nix gesagt, die Wurst gekostet und nie wieder angerührt. Weil es einfach NICHT schmeckt. Ich bin da noch empfindlicher als mein Mann. Für mich schmeckt Schwein inzwischen wie eine Güllegrube stinkt.

Ich hab es dann so erklärt: Papa hat mal geraucht und hat aufgehört. Heute ist er der militantischste Ex- raucher den ich kenne. Es stinkt für ihn alles nur noch eklig und er schimpft und wettert wenn er auf 1km Entfernung auch nur ansatzweise Zigarettenqualm erahnt. Und so gehts mir mit Schwein.

Da ich ja unter einer Autoimmunkrankheit leide bin ich regelmäßig beim Arzt und lasse mein Blut testen. Wat mutt, dat mutt.
Ca 3 Monate nach Beginn meiner Schweineabstinenz hat sich mein Blutbild um ein vielfaches gedreht. Sowohl Cholesterin, als Zuckerwerte, Mineralien und Hormone sind um ein Vielfaches besser geworden. Dies hatte zur Folge, dass mein Hausarzt mich fragend über die Brille anschaute und es ihm an Worten fehlte.

Inzwischen habe ich soviel Medikamente, Nahrungsergänzungen usw weglassen können und ja; es geht mir gut. Bis vor Kurzem.

Hitzewallungen, Schweißausbrüche bei jeder Bewegung, trockene Schleimhäute, Müdigkeit unerklärliche Gewichtszunahme vorallem im Bauchbereich, Muskel- und Gelenkschmerzen, Niedergeschlagenheit, fast depressive Gedanken, Watte im kopf, alles geht nur noch auf Sparflamme usw.
Mein erster Verdacht: Hurraa; die Schildi schreit nach "mehr".

Blutbild beim Hausarzt: japp... die Werte sind nicht ganz so wie sie mal waren aber so schlecht nun auch nicht, als dass es das sein könnte. So langsam dämmerte es: 47 Jahre, seit 14 Jahren keine Gebärmutter mehr: Nachtigall ick hör dir trampeln.
Ein Blick ins Internet sagte mir: Östrogendominanz. Aha.

Da ich ja nun gebeutelt bin von "Fach"Ärzten und deren Unfähigkeiten Zusammenhänge zu erkennen, bin ich zu meinem Prof gefahren.
Nach dem Blick in meine Krankenakte und dem Blick auf meinen letzten Laborbefund vom Hausarzt kam ein fragender Blick zu mir: Haben Sie in den letzten 4 Jahren, wo Sie nicht hier waren, irgendwas an Ihrer Dosis geändert, irgendwelche Nahrungsergänzungen, Mineralien oä geändert ???
Öööhmm... außer dass ich keinerlei Selen, B12,B6 Eisen oä mehr nehme, habe ich NICHTS geändert.

Ich erklärte ihm meine Ernährungsumstellung und er meinte grinsend: ist ja interessant. Ich denke mal ohne dem, wären Sie schon viel eher hier gewesen.

Dem ganzen Gespräch, er nimmt sich IMMER Zeit für seine Patienten, selten, dass ich unter 30 Minuten bei ihm rauskomme, folgte die Blutabnahme mit dem Ergebnis eine Woche später:

Jo... ich bin  "mittendrin statt nur dabei"- die Wechseljahre

Ein Rezept mit Progestankapseln, dem Hinweis "denken Sie bei der Einstellung dran; Sie müssen sich wohlfühlen und nicht Ihre Blutwerte" später war ich dann erstmal wieder fertig.

Progestan; ja .. also... wer will kann sich ja an dieser Stelle mal selbst Erfahrungsberichte im Internet dazu durchlesen. Klar; jedes Hormon greift in den Körper ein ABER auch jedes nicht vorhandene Hormon oder zu gering vorhandenes Hormon tut das. Es muss sich jeder selbst überlegen ob und was ihm selbst am wichtigsten ist.

Nach 2 Wochen Einnahme und Einstellschwierigkeiten (wegen der Schildi) kann ich nur sagen:
Ich nehme das pflanzliche Progesteron in Form von Creme und möchte es nicht mehr missen.
Die Einstellphase ist, zumindest für MICH, kein Spaziergang. Aber die positiven Effekte  überwiegen den negativen soweit, dass ich damit weitermachen will, bis ich meine endgültige Wohlfühldosis gefunden habe. Dies kann bis zu 6 Monate dauern. Aber die Unterversorgung ist ja auch nicht an einem Tag entstanden.

In diesem Zusammenhang habe ich auch mit meinem Prof über meine Art der Ernährung gesprochen. Sein Fazit: Durch die weitgehend Schweinefreie Ernährung wurden meinem Körper sehr wenig künstliche Hormone zugeführt, so dass mein Körper alles selbst bestimmen konnte und arbeiten konnte, wie er wollte.

Wer jetzt denkt, die Ernährung ohne Schwein wäre dann zu einseitig usw:
Seit dem wir Schwein vom Plan gestrichen haben, sind wir sowas von kreativ geworden beim kochen.
Auch ohne Fertigprodukte wie Brühwürfel usw ist die Ernährung abwechslungsreicher denn je.

Huhn, Pute, Rind, Kalb, Fisch, Lamm und Unmengen an Gemüse gibts bei uns... Nein, Schwein vermisse ich in keiner Weise.

Zum Grillen gibts u.a. Gemüsespieße, Hühnchenspieße, Putensteak usw.

Zeit frisch zu kochen: für uns auch kein Argument mehr. Wir kochen vor und frieren portionsweise ein. Genauso machen wir es mit Puten- Hühnerschnitzel usw. Brühwürfel machen wir auch selbst:
Suppengemüse so lange kochen bis es zerfällt, durch ein feines Sieb gießen und in Eiswürfelbeutel einfrieren. Das Gleiche machen wir mit Fleischabschnitten. 
Diese Zeit nehmen wir uns einfach. Wir sind beide voll berufstätig, haben den Hausbau, später 1000m² Grundstück zu bewirtschaften- aber die Ernährungsform wird bleiben. Soviel Zeit muss sein.

Kosten:
Wir kaufen einmal im Monat Fleisch in großen Stücken; ein Rinderbraten, Hühnerbrüste, Putenfilets usw, schneiden alles zu dem, was wir draus machen wollen und frieren portionsweise ein.
Das kostet unterm Strich weniger als fertig abgepacktes Fleisch ausm Supermarkt und ist deutlich besser in der Qualität. Man isst automatisch weniger Fleisch weil keine Geschmacksvertärker und Hormone im Fleisch sind, wie es bei den vielen fertigen "Frischfleisch"Produkten ist.

Das Einzige Manko: Es kostet einmal im Monat einen halben Tag alles vorzubereiten und zu verarbeiten.

So. Nun hab ich mein persönliches Fazit mal aufgeschriben. Das wollte ich schon lange mal. Einfach, um für MICH auch mal nen "Stand" zu haben.

Vielleicht nimmt der Eine oder Andere Leser was für sich mit. Vielleicht auch nicht.
Für mich steht jedenfalls fest:


Was funktioniert, hat Recht

In diesem Sinne Euch allen ein schönes Wochenende

Mittwoch, 8. Juli 2015

Am 9. Mai erhielten wir unsere Baugenehmigung

Am 9. Juni ging es los


und morgen, am 9. Juli feiern wir Richtfest


Wo zum Kuckuck ist die Zeit geblieben ?

Montag, 27. April 2015

Ich hab nen Neuen ...

Nach einem doch recht schweren Abschied von meinem kleinen Grünen, bin ich dabei mich mit meinem Neuen anzufreunden. Wir sind noch in der Kennenlernphase aber eine gewisse Sympathie ist da. Er gibt sein Bestes für mein Wohlbefinden; bequeme Einstiegshöhe, angenehme beheizbare Ledersitze, Klima, Navi usw. Allerdings kann er noch keinen Kaffee kochen. Schauen wir mal, ob er es schafft mein Freund zu werden ... 


Freitag, 17. April 2015

Tschüss

mein kleines grünes "Töfftöff" und Danke für 11 gemeinsame, teils aufregende Jahre und über 110.000 km. Aber im stolzen Alter von 21 Autojahren darfst du jetzt in Rente gehen. Auch wenns mir wirklich, wirklich schwer gefallen ist und unsere letzte Fahrt heute sehr sentimental war :-(



Sonntag, 11. Januar 2015

So richtig hell

wird es heute wohl auch nicht. Ich habe trotzdem mal versucht, den Farbverlauf aufs Bild zu drücken, ohne Blitz






Für mein neues Tuch brauch es nun auch keine Gummiringe mehr


Samstag, 10. Januar 2015

Ein jähes Ende

fan mein neues Projekt.

beeindruckt von diesem tollen Tuch HIER war klar: Ich will das auch.
(Die angenadelte Gretel hütet wohlbehalten den UFO- Korb *hüstel)

Ein paar Anfeuerungsrufe von Frau Wollfrosch und  einen beherzten  Griff in den Vorratsschrank später, fand sich das Projekt auf den Nadeln.

41 Seiten Anleitung gespickt mit Zahlen und Nadeln und auf den ersten Blick völliges Chaos hielten mich nicht ab es zu wagen.

In vollkommener Sicherheit ausreichend rot/schwarze und schwarze Teksrena zu haben legte ich los. Nach 6 oder 7 Anläufen nahm alles Gestalt an.

Während des Strickens stellte ich fest, dass ich mit dem ganzen Gefummel mit den Sicherheitsnadeln nicht klar kam. Also versuchte ich es mal damit:
Gummiringe



Dieses Projekt machte mir wahnsinnig viel Spaß. Allerdings muss ich zugeben, dass es nichts ist, was ich in der Woche nach Feierabend stricken kann, da doch etwas Konzentration gefragt ist.

Also habe ich gestern weiter gemacht, bis das Strophengarn alle war und ich ein weiteres Knäuel aus dem Schrank holte. Dabei stellte ich fest: Mist; das ist eine andere Farbe. Den ganzen Schrank auf den Kopf gestellt musste ich feststellen: Tja, von allen anderen Farben habe ich 2 Knäule aber ausgerechnet von DIESEM hatte ich nur eins....

Also habe ich das "Lied" nach der 13. Strophe beendet und mit einem I- Cord abgekettet.



Bessere Fotos hab ich heute nicht hinbekommen, werden aber nachgereicht.

Jedenfalls hat das Tuch eine Größe von 1,50m x 0,50m .

Für das nächste Tuch, was es definitiv geben wird, werde ich VORHER genau hinsehen, wieviel Wolle ich habe.

Na dann; auf ein Neues

Habt ein gemütliches Wochenende



Freitag, 2. Januar 2015

Irgendwie war der Wurm drin

heute mal ein Post über mein sich entwickelndes neues Hobby: Die Fotografie

Wie ich bereits berichtete, war ich im April 2014 in Florida um Freunde dort zu besuchen. Meine bessere Häfte meinte: nimm meine Kamera mit, dann hast du schönere Bilder.
Er hat eine semiprofessionelle Spiegelreflexkamera von Pentax. Mit einem freundlichen Lächeln und dem Zeigefinger an der Stirn lehnte ich sein Angebot ab. Viel zu kompliziert und außerdem viel zu schwer. (Die Kamera hat ein Metallgehäuse und wiegt stolze 1300g)

Mit meiner Digicam von Lumix bewaffnet , flog ich nach Florida. Am zweiten Tag unternahmen wir einen Ausflug mit einem Schiff um die Stadt kennen zu lernen. Fort Lauderdale vom Wasser aus... Es war wunderschön bis ich nach ca 10 Minuten auf dem Damper feststellte: meine Kamera ist kaputt... Tolle Wurst. Also erstmal das Handy zücken. Zu Hause angekommen stellten mir Freunde Ihre Digicam während meines Urlaubs zur Verfügung.

Erleichtert nahm ich an und der nächste Ausflug ging in den Everglade National Park, irgendwo hinter Miami. Wahnsinn, wunderschön diese Natur. All die Pflanzen in der Natur zu sehen, welche wir hier nur in Gartencentern für teures Geld kaufen können. Und all die Tiere, welche wir hier bestenfalls aus dem Zoo kennen !!!
Nun ja, auf diesem Ausflug merkte ich dann, dass so eine kleine Kamera ungemein praktisch ist aber doch sehr schnell an ihre Grenzen kommt. Kein Bild wurde so, wie ich es wirklich empfunden und erlebt habe.

Zu Hause angekommen berichtete ich meiner besseren Hälfte von meinem Drama und kam zu dem Entschluss: Ich will auch eine Spiegelreflex und zwar ganz für mich allein. Jawollo.

Also kaufte ich mir eine gebrauchte Cannon EOS 400. Ich machte echt wunderschöne Fotos. Zu Hause und im Urlaub in Holland. Ich wagte mich sogar an manuelle Fotografie und ich war begeistert.



Es wurde Ende Oktober und wir flogen nach Irland. Jippiiieeeee.
Beeindruckt von der total gegensätzlichen Natur packte ich meine Kamera aus. Auf dem Display stand: Bitte CF- Karte einlegen. Hab ich doch ? Ja, hab ich. Och nö... ist die Karte kaputt ? Nicht schlimm hab ja noch welche bei. Alle 3 Karten brachten den selben Fehler... Hmm... Haha ... ich hab ja noch nen Adapter und normal SD- Karten dazu .. und ???... Nichts !!! Eingehende Untersuchungen durch meine bessere Häfte ergaben: Die ist wohl kaputt.  Ich hätte schreien können. Also was bleib mir ??? Das blöde Handy. 
Zu Hause angekommen kam 2 Tage später ein Päckchen für meine bessere Hälfte. 
Ich: wann hast du das denn bestellt
Er: na als wir in Irland waren
Ich: aha, und was war so wichtig, dass du es da schon bestellt hast ?
Er: na das hier
und aus dem Päckchen holte er eine Canon EOS 550d.

Nachdem sich meine Schnappatmung gelegt hatte, hab ich das grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Es war mein Geburtstagsgeschenk. Zwar 3 Wochen verfrüht aber sie ist MEINE !!! und ja, ich freu mir heute noch nen Loch in den Bauch wenn ich die Kamera in den Händen halte und damit rum experementieren kann. Ich muss noch sooooooooo viel lernen damit. Aber es macht Spaß und (komisch wie es klingt), wir sind viel öfter draußen an der Luft um Fotos zu machen :-D

Mit der neuen Kamera kam ein neuer Tick: kleine Tiere von Schleich. Ja, richtig gelesen. Spielzeug gehört in meine Kameratasche. Warum? Na darum:



Nun ist es ja so, dass die Handys heutzutage wirklich super Kameras haben, mit denen man gute Fotos machen kann. Da kann man sich wirklich die Frage stellen: Brauch ich noch ne Digicam ??? ABER, für MICH liegt der Vorteil einer Spiegelreflex darin, dass ich Motive durch den Sucher betrachten kann, genau DAS Motiv sehe und mich nicht ständig über irgendwelche Blendungen auf dem Display der Kamera ärgern muss. Die Vielfalt der Funktionen gegenüber einer Kleinbildkamera lass ich mal weg. Die sind selbstredend. Und Größe und Gewicht ??? Mit der richtigen Kameratasche ist das kein Problem. Und meine Kleine ist mit ca 650g ein echtes Leichtgewicht.
 Aber das muss nun jeder für sich selbst rausfinden

Also werde ich künftig meinen Blog wohl auch mal mit ein paar Fotos füttern.

Habt einen schönen Tag

Eure



Donnerstag, 1. Januar 2015

Gretel- Die Drama Queen

ersteinmal wünsche ich all meinen Lesern ein frohes und gesunden 2015.


Beginnen möchte ich dieses Blog- Jahr mit meiner persönlichen Drama Queen : 

Ich habe mir diese Anleitung bereits vor 2 Jahren gekauft. Und ich habe immer wieder mal versucht diese Mütze zu stricken. Irgendwie war ich aber immer zu doof dafür, so dass ich sie gefühlte 100 mal angestrickt und wieder geribbelt habe. Über die Weihnachtstage 2014 ist dann wohl der Knoten geplatzt. Ich habs geschafft... YEAH. Rausgekommen ist das hier:



Gestrickt aus 6-fach Sockenwolle von Aktiv mit ner 4- er Nadel, war sie dann an sage und schreibe einem Tag fertig

Beflügelt durch die Erkenntnis: ich kann es, es geht schnell und es sieht Klasse aus, griff ich zu einem Fehlkauf (welche übrigens noch zu Hauf in meinem Stash dümpeln und auf zündene Ideen der Verarbeitung warten. Geduld haben sie ja, das muss ich ihnen lassen)

Und weil es wohl gerade "in" ist mit Bling-Bling und so, griff ich zu einem dieser Fehlkäufe. Merino- Mix mit Lurex und davon hab ich stolze 900g. Jawoll !!!

Diesem Garn ging es wie der Mütze, Tausend Sachen angenadelt und wieder geribbelt wegen dem Maschenbild.

Aber jetzt: es soll und wird und MUSS genaus DIESE Mütze werden. So nimmt das Drama seinen weiteren Verlauf:

Das Garn im Detail:


Das Strickbild im Detail:


Das Ergebnis nach 2 Tagen dran stricken bis jetzt:


Man muss so höllisch aufpassen, dass man auch ja jeden einzelnen Faden auf die Nadel bekommt und das bei den ganzen Zöpfen. Ein gleichmäßiges Strickbild ist nahezu ausgeschlossen durch die Beschaffenheit des Garns (Dicke Würste lösen dünne Würmchen ab).

Mein Fazit: Die Anleitung ist wirklich Klasse. Man sollte nur nicht den Fehler machen, sie von Anfang bis Ende zulesen und zu versuchen sie zu verstehen. Am Besten ist es einfach, genau nach der Anleitung, drauf los zu stricken. Mein Desaster liegt definitiv nicht an der Anleitung sonder an mir und der Wolle !!!

Nichts desto Trotz: Ich stricke diese Mütze fertig !! Jawoll !!! und das ganze ganz schnell denn Frau Wollfrosch hat mich mal wieder mit einem neuen Projekt angefixt und ein Blick in meinen Stash ergab: Neukauf ist nicht nötig ... Also dann.... Ich bin dann mal dem Drama ein Ende bereiten.

Habt einen schönen ersten Tag im Jahr 2015